Mehrere parallele Einsatzstellen, zusätzlich zum Großbrand in Wittenau, führten zu einem stark erhöhten Einsatzaufkommen für die Berliner Feuerwehr.
Insgesamt 8 Freiwillige Feuerwehren mussten zur Bewältigung der Einsätze und zur Sicherung des Grundschutzes in Dienst alarmiert werden.
Zeitgleich zu hunderten Rettungsdiensteinsätzen wurde die Berliner Feuerwehr im Zeitraum von 10 - 16 Uhr zu 35 Einsätzen im Bereich der Brandbekämpfung gerufen. Im gleichen Zeitraum wurden zusätzlich 42 technische Hilfeleistungen durch die Leitstelle alarmiert.
Zu den oben genannten Einsätzen zählten unter anderem:
Straße: Heinz-Brandt-Straße
Ortsteil: Wilhelmsruh
Es brannte eine Photovoltaikanlage auf dem Dach eines Gewerbebetriebs.
Straße: An der Mäckeritzbrücke
Ortsteil: Tegel
In einer Kleingartenanlage brannte eine Laube in voller Ausdehnung.
Straße: Horstweg
Ortsteil: Charlottenburg
Es brannte eine Wohnung im Erdgeschoss eines 5-geschossigen Wohngebäudes. Eine leicht verletze Person wurde in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.
Straße: Hitzigallee
Ortsteil: Tiergarten
Verkehrsunfall nach Kollision eines PKW mit einer Gaslaterne.
Straße: Spree
Ortsteil: Mitte
Eine Person befand sich einer Notlage in der Spree. Eine weitere Person sprang zur Rettung hinterher. Beide Personen wurden durch unseren Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht
Durch die räumliche Verteilung der Einsatzstellen und dadurch das eine Vielzahl der Kräfte an großen Einsatzstellen gebunden waren, verzögerten sich die Eintreffzeiten für unsere Einsatzmittel zu den weiteren Einsätzen. Verstärkt wurde dieses Phänomen durch ein prägnant erhöhtes Verkehrsaufkommen. Zwischenzeitlich befand sich die Berliner Feuerwehr in den Bereichen der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung an der Auslastungsgrenze.
(tt)